Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.

Gesundheit

Organisations-Logo
AdresseFriedrichstrasse 231
10969 Berlin
KontaktpersonFranziska Hengl (alle/keine)
Projektmitarbeiter*in Landesprogramm “Kiez-Kitas”
E-Mailhengl@gesundheitbb.de
Websitewww.gesundheitbb.de

So setzen wir uns für Klimaschutz ein

Ein Klick auf die Zwischenüberschriften öffnet mehr Details.

Infos zum Engagement

Wir von Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. haben die Vision, dass alle Menschen die gleichen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben in guter Gesundheit haben.
Sozial- und Umweltbedingungen beeinflussen die Gesundheit: In Deutschland sind Chancen auf Gesundheit, Bildung, Teilhabe und eine gesundheitsförderliche Umwelt ungleich verteilt. Menschen, die in einem belastenden Umfeld leben, erkranken häufiger und sterben früher. Oft haben sie einen schlechteren Zugang zu Versorgungs- und Unterstützungsangeboten. Menschen in Armutslagen sind hiervon überproportional betroffen.
Unser Verständnis von Gesundheitsförderung: Es ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Lebensbedingungen so zu gestalten, dass Belastungen gemindert, Ressourcen gestärkt, Selbstwirksamkeit und Teilhabe ermöglicht und planetare Grenzen geachtet werden.
Wir setzen uns für die Gesundheitsförderung von Menschen ein, die strukturell benachteiligt sind, damit sie in gesunden Verhältnissen selbstbestimmt leben können. Was all unsere Projekte eint, ist das gemeinsame Ziel, gesundheitliche Chancen in der Region und bundesweit zu verbessern. Wir wollen gesunde Lebenswelten entwickeln, partizipativ, bedarfsorientiert und präventiv fördern und die gesundheitsbezogenen Kompetenzen der Berliner*innen und Brandenburger*innen stärken.

Gesundheit lässt sich am besten gemeinsam fördern und verbessern. Wir brauchen die Beteiligung aller Ressorts und der Menschen, für die wir uns einsetzen. Motiviert und ideenreich arbeiten wir mit unterschiedlichen Partner*innen in Berlin, Brandenburg und bundesweit zusammen. Mit hoher fachlicher Kompetenz und professionellem Projektmanagement organisieren wir ressortübergreifende Zusammenarbeit, setzen Themen in der (Fach-) Öffentlichkeit, qualifizieren Fachkräfte, koordinieren komplexe Prozesse und spüren innovative Ansätze und zukunftsweisende Themen im Bereich Gesundheit auf. Als freier Träger bieten wir außerdem eine Plattform für den gesundheitsspezifischen Diskurs, regen diesen an und tragen ihn weiter, um mehr Mitstreiter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis zu gewinnen. Wir nehmen unsere Rolle in der sozialökologischen Transformation wahr und an.

Herausforderungen

Eine zentrale Herausforderung ist die systematische Verknüpfung von Klimaschutz/Klima(folgen)anpassung und Umweltgerechtigkeit mit dem bisherigen Schwerpunkt der Arbeit von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. im Bereich soziallagenbezogener Gesundheitsförderung und Prävention im Sinne von Health in and for all Policies. Wir möchten die Stärkung von Kompetenzen und die Bereitstellung kuratierten Wissens unter den Mitarbeitenden auf- und ausbauen, um die komplexen Zusammenhänge zwischen Klima, Umwelt und Gesundheit – ergänzt um Perspektiven des One-Health-Ansatzes und sozialer Determinanten von Gesundheit – an die unterschiedlichen Zielgruppen innerhalb der Projekte verständlich und praxisnah zu vermitteln. Klimaschutz/Klima(folgen)anpassung sowie Umweltgerechtigkeit sind vor dem Hintergrund, dass vulnerable Zielgruppen am stärksten von den Folgen der Klimakrise und Umweltveränderungen betroffen sind und am wenigsten zu ihrer Entstehung beigetragen haben sowie über den geringsten Handlungsspielraum verfügen, mit hoher Sensibilität zu gestalten. Um das Thema langfristig im Verein zu verankern und den Health in and for all Policies-Ansatz systematisch um Aspekte des One-Health-Ansatzes und Co-Benefits zu erweitern, müssen Ressourcen in den Projekten aktiviert und Fördermittelgeber überzeugt werden.

Bedarfe

• Mitglieder für den Arbeitskreis Umwelt, Klima und Gesundheit aus Berlin und Brandenburg gewinnen
• Kooperationen mit ähnlichen Herausforderungen für fachlichen Austausch gewinnen
• Aufbau neuer Kooperationen
• Suche nach Möglichkeiten der Projektförderung
• die systematische Verknüpfung von Klimaschutz/Klima(folgen)anpassung und Umweltgerechtigkeit mit den Inhalten der Projekte